Electronics testing

Verwendung externer DC-Bias-Stromquellen mit R&S®LCX LCR-Messgeräten

Bei idealen Induktivitäten wird ein lineares Verhalten angenommen, d. h. ihre Eigenschaften sollten nicht von der Signalamplitude oder einem überlagerten DC-Bias-Strom abhängen. Reale Induktivitäten enthalten allerdings häufig ein magnetisches Kernmaterial, um bei gegebenem Volumen eine höhere Induktivität zu erzielen. Alle magnetischen Kernmaterialien zeigen nichtlineares Verhalten in Form von Hysterese- und Sättigungseffekten. Die Messung der Eigenschaften einer Induktivität in Abhängigkeit von der Testsignalamplitude und dem DC-Bias-Strom ist daher für die Komponentencharakterisierung unverzichtbar.

Mit der R&S®LCX-K108 Option können die R&S®LCX100 und R&S®LCX200 LCR-Meter Testsignale mit einem DC-Bias-Strom von bis zu 200 mA überlagern. Für höhere DC-Bias-Ströme ist eine externe Quelle erforderlich. Die externe Quelle kann parallelgeschaltet werden, sofern sie über den gesamten Messfrequenzbereich eine ausreichend hohe Impedanz aufweist.

In dieser Application Note wird erläutert, wie eine externe DC-Bias-Stromquelle angeschlossen wird, wie sich Risiken und Gefährdungen vermeiden lassen und wie Korrekturen für eine optimale Messgenauigkeit durchgeführt werden.

Name
Typ
Version
Datum
Größe
1GP174_e_External_Bias_Current
Typ
Application Note
Version
0e
Datum
06.07.2026
Größe
282 kB
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