DVB-C

Der DVB-C-Standard EN 300 429 legt die Rahmenstruktur, Kanalcodierung und Modulation für die Verbreitung mehrerer digitaler Fernsehprogramme in einem Kanal über Kabel fest. Er beschreibt ein System auf Basis von MPEG-2 Layer ISO/IEC 13818-1, das mit dem Übertragungsstandard für Satellit harmonisiert ist und zusätzlich ein geeignetes Vorwärtsfehlerkorrekturverfahren (FEC) enthält.

Dieses DVB-C-System kann transparent mit dem Modulations-/Kanalcodierungssystem verwendet werden, das für das digitale Mehrprogrammfernsehen über Satellit implementiert wurde (siehe EN 300 421). Es basiert auf der Quadraturamplitudenmodulation (QAM). Es lässt die Konstellationen 16QAM, 32QAM und 64QAM zu und ermöglicht künftige Erweiterungen auf höhere Konstellationen wie 128QAM und 256QAM.

Die Vorwärtsfehlerkorrektur des Systems ist in der Lage, das Bitfehlerverhältnis (Bit Error Ratio, BER) von 10e-4 bis in den Bereich von 10e-10 bis 10e-11 zu reduzieren, so dass ein quasi-fehlerfreier (quasi-error-free, QEF) Betrieb mit etwa einem nicht korrigierten Fehler pro Übertragungsstunde gewährleistet ist.

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