NIS

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Richtlinie zur Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS-Richtlinie)

Haben Sie die NIS-Richtlinie „auf dem Schirm“?

Die NIS-Richtlinie ist der Eckpfeiler der Cybersicherheitsstrategie der Europäischen Union. Es handelt sich dabei um das sicherheitstechnische Pendant zur europäischen Strategie für einen digitalen Binnenmarkt. Der Fokus liegt hier darauf, den EU-Binnenmarkt durch die Gewährleistung eines hohen gemeinsamen Sicherheitsniveaus von Netz- und Informationssystemen für das digitale Zeitalter fit zu machen. Die NIS-Richtlinie benennt zwei neue Kategorien von Akteuren: „Betreiber wesentlicher Dienste“ und „Anbieter digitaler Dienste‟. Betreiber wesentlicher Dienste müssen strengere Sicherheitsanforderungen erfüllen als Anbieter digitaler Dienste, weil sie inhärent höheren Risiken ausgesetzt sind.

Herausforderungen

Die NIS-Richtlinie ist die Antwort der EU auf die immer häufigeren Schwachstellen und Bedrohungen im IT-Bereich und definiert einen Rahmen für die strategische Zusammenarbeit, der von den EU-Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt wird. Die Bestimmungen der NIS-Richtlinie, die Ende 2018 in nationales Recht überführt wurden, dienen der Abwehr von Cyberangriffen sowie dem Schutz der Netz- und Informationssysteme von Betreibern wesentlicher Dienste und sehen Gegenmaßnahmen bei Sicherheitsverletzungen vor. Die NIS-Richtlinie zielt hierbei auf kritische Infrastrukturdienste in der gesamten Europäischen Union (EU) ab, bei denen Funktionsstörungen negative Folgen für das Wirtschaftsleben und die Abläufe der Mitgliedsstaaten haben könnten. Nachdem sie als solche ermittelt wurden, werden Betreiber wesentlicher Dienste aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen zu registrieren, die die Betreiber dann aktiv überwachen und überprüfen.

Vorteile unserer Lösungen

Alle, für die die NIS-Richtlinie gilt, müssen sich an dem Prozess beteiligen, der in den vorgeschriebenen Sicherheitsverordnungen beschrieben ist. Obwohl es seine Zeit dauern kann, bis alle Vorgaben eingehalten werden, besteht der erste Schritt bereits darin, dass man belegt, dass die NIS-Richtlinie ein zentraler Baustein der Cyberverteidigungs-Strategie eines Unternehmens ist. Das Unternehmen muss geeignete Risikobewertungen durchführen, angemessene Sicherheitsmaßnahmen treffen und solide Pläne für Sicherheitsvorfälle verabschieden. Wenngleich wohl kein Anbieter von Cybersicherheits-Produkten die vollständige Einhaltung der NIS-Richtlinie garantieren kann, so kann das Portfolio von Rohde & Schwarz Cybersecurity dabei helfen, den richtigen Weg beim Schutz von Anwendungen und cloud-basierten digitalen Assets von Unternehmen einzuschlagen. Rohde & Schwarz Cybersecurity ist einer der ganz wenigen Anbieter in Europa, der eigene Kerntechnologien und Expertise anbietet, deren Ziel die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist. Rohde & Schwarz Cybersecurity ist fest in Europa verwurzelt – mit einem lokalen technischen Support und einem europaweiten Schulungsprogram.

  • Das Web Access Manager Modul der R&S®Web Application Firewall gewährleistet sichere Administration durch einen Authentifizierungsprozess für alle Web-Applikationen und Zugriffssteuerung für kritische Informationssysteme.
  • Einzigartig am Markt ist der Pooling Mode der R&S®Web Application Firewall, der es möglich macht, die kritischsten Dienste und Systeme voneinander zu trennen und in einen Bereich mit höheren Sicherheitsstandards gemäß NIS-Bestimmungen zu überführen.
  • R&S®Trusted Gate schützt sensible Daten mit einem umfassenden Lösungsspektrum vor Cyberangriffen. Das Produkt gewährleistet höchste Sicherheitsstandards im Bereich Datenschutz durch dynamische Verschlüsselungs- und Virtualisierungstechnologien, die in öffentlichen Clouds und Collaboration-Tools eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem White Paper "Wofür steht die NIS-Richtlinie".

Was ist die NIS-Richtlinie?

Die NIS-Richtlinie stellt den Eckpfeiler der Bemühungen der EU dar, die Cybersicherheit insgesamt zu erhöhen. Sie ist das sicherheitspolitische Gegenstück zur Strategie des europäischen digitalen Binnenmarkts, die darauf abzielt, den EU-Binnenmarkt durch ein gemeinsames hohes Niveau der Netz- und Informationssystemsicherheit für das digitale Zeitalter fit zu machen. Alle, die unter die NIS-Richtlinie fallen, müssen sich an dem Prozess beteiligen, der durch die vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften umrissen wird.

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