Die Jungfacharbeiter bei der Freisprechungsfeier.
Die Jungfacharbeiter mit dem stellvertretenden Werkleiter Michael Loibl (2.v.r.), dem Ausbildungsleiter Alexander Glasl (3.v.r.), dem Betriebsratsvorsitzenden Anton Obermeier (1.v.r.), den Ausbildern Michael Ölhorn (hinten 1.v.l.) und Markus Freimuth (hinten 2.v.l.) sowie Sebastian Raith (vorne 1.v.l.) von der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

19.02.2020

Der berufliche Grundstein ist gelegt

Das Werk Teisnach des Technologiekonzerns Rohde & Schwarz ehrt neun ehemalige Auszubildende. Nach erfolgreich abgeschlossener Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Passau erhielten die Jungfacharbeiter bei einer Freisprechungsfeier die Ausbildungszeugnisse.

„Mit eurer Ausbildung habt ihr den Grundstein für euer Berufsleben gelegt.“ Mit diesen Worten gratulierte der stellvertretende Werkleiter Michael Loibl den neun ehemaligen Auszubildenden bei der Freisprechungsfeier am Dienstag im Hotel „Zum Kramerwirt“ in Geiersthal. Die sechs Industriemechaniker für Feingerätebau und die drei Elektroniker für Geräte und Systeme schlossen die Facharbeiterprüfung mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,33 ab. Zudem beendete Tobias Brandl (Industriemechaniker) die Berufsschule mit einem Schnitt von 1,4 und erhielt einen Schulpreis. Neben Loibl gratulierten den Absolventen der Ausbildungsleiter Alexander Glasl, der Betriebsratsvorsitzende Anton Obermeier sowie Sebastian Raith von der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

Engagement und Teamgeist

Ausbildungsleiter Glasl betonte bei seiner Rede, wie wichtig menschliche und soziale Fähigkeiten im Berufsleben sind. „Mit eurem Engagement und Teamgeist seid ihr während der Ausbildung oftmals über euch selbst hinausgewachsen. Diese Fähigkeiten werden euch auch im weiteren Berufsleben eine Hilfe sein.“ Die Jungfacharbeiter nehmen nun eine Vorbildrolle für nachfolgende Ausbildungsjahrgänge ein. Neben der sozialen Kompetenz spielt das fachliche Wissen eine wesentliche Rolle. Loibl: „Euch stehen nun alle Türen offen. Ihr könnt euch auf verschiedensten Wegen weiterqualifizieren, auch innerhalb von Rohde & Schwarz.“

Alle neun ehemaligen Azubis sind nach Abschluss der Ausbildung im Werk übernommen worden. Betriebsratsvorsitzender Obermeier freut sich über diese hohe Übernahmequote: „Wir sind sehr stolz, im Schnitt 95 Prozent aller Auszubildenden nach Abschluss einzustellen.“ Glasl stellte heraus, dass die Arbeitswelt einer rasanten Entwicklung unterworfen ist: „Trotz allem kann man heutzutage mit einem gesunden Menschenverstand erfolgreich durch das Berufsleben gehen.“

Die Jungfacharbeiter im Überblick

Elektroniker für Geräte und Systeme: Niklas Pfeffer, Marco Ambrassat, Lukas Fischer

Industriemechaniker Feingerätebau: Nico-Alexander Bauer, Tobias Brandl, Tobias Fischer, Alexander Pfeffer, Alexander Wenig, Tim Weinberger

50 Jahre Ausbildung im Werk Teisnach

Seit seiner Gründung 1933 in München ebnete Rohde & Schwarz in Deutschland tausenden von jungen Leuten den Weg ins Berufsleben. Im Werk Teisnach wurde der erste Ausbildungsjahrgang 1970 eingestellt. 31 junge Männer traten damals ihre Lehre als Feinmechaniker oder Werkzeugmacher an. Ausgebildet werden heute beispielsweise Oberflächenbeschichter, Elektroniker, Industriemechaniker, Fachinformatiker und Industriekaufleute. Ein Duales Studium ist in den Fachrichtungen Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau möglich. Aktuell sind unter den rund 2000 Mitarbeitern im Werk Teisnach 93 Auszubildende und 36 Duale Studenten beschäftigt. Im September starten erneut über 40 Schulabgänger ihre Ausbildung und ihr Duales Studium am Standort. (mm)

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