Application Notes

Automatische Spektrumbereinigung für die Neuaufteilung von Bändern und den Netzausbau

HF-Störungen sind eine der Hauptursachen für eine schlechte Netzperformance. Abreißende Funkverbindungen und niedrige Datendurchsatzraten sind die Folge. Herkömmlicherweise sieht die Störsignalsuche so aus, dass man eine Liste von Standorten mit schlechter Performance von einem Betriebsunterstützungssystem (OSS) erhält. Damit lassen sich die Bereiche zur Störsignalsuche recht gut eingrenzen.

Falls die Probleme jedoch auch nach mehreren Anläufen zur Abschwächung der Störungen bestehen bleiben, könnte dies daran liegen, dass oftmals andere Quellen die Symptome der HF-Störung verschleiern. Die Hauptursache dafür liegt gewöhnlicherweise in der Überlappung zwischen Störsignal und Ihren Netzwerksignalen. In die Analyse könnten ganze Städte oder sogar Länder miteinbezogen werden; eine fehleranfällige Aufgabe, wenn herkömmliche Spektrumanalysatoren und/oder tragbare Empfänger zum Einsatz kommen. Noch dazu eine Aufgabe, die beträchtlich viel Zeit und Budget fordert.

Eine Lösung mit einem höheren Automatisierungsgrad, die sich für größere Gebiete eignet, macht den benötigten Aufwand leichter handhabbar. Die Netzwerkscanner-Familie von Rohde & Schwarz (R&S®TSME, R&S®TSMA und R&S®TSMW) und die Funktion zur Netzwerk-Problemanalyse (NPA) der R&S®ROMES4 Messsoftware bilden zusammen solch eine Lösung. Mit ihr können Sie eine schnelle Messfahrt mit einer Fahrzeugflotte durchführen und in kürzester Zeit Spektrumdaten für Ihr relevantes Gebiet oder sogar komplette Netzbereiche sammeln. Zurück im Büro sagt Ihnen die NPA, in welche Gebiete Sie dedizierte Teams zur Störsignalsuche senden sollen, die mit einem Analysator oder Empfänger ausgestattet sind, um die Quelle der Störung aufzuspüren. In diesem Paper wird der Ansatz im Detail besprochen.

Name
Typ
Version
Datum
Größe
Automatic Spectrum Clearance in LTE and 5G mobile networks | 1MA293
Typ
Application Note
Version
1e
Datum
24.05.2019
Größe
4 MB