People Story

Trust: Schlüssel fürs Team – und Produkt

Wenn ein ehemaliges Start-up-Unternehmen Teil eines Konzerns wird, besteht die Gefahr, dass die agile Macher-Mentalität verloren geht. Wie funktioniert Team-Arbeit, wenn Leute und Strukturen unterschiedlich sind? Eine Astrophysikerin, ein angewandter Informatiker und ein Software-Director geben Auskunft über Sehnsucht, Datenhoheit und Ärmel-Hochkrempeln.

Trusted Gate

Ein Software-Team auf der Reise zur Datenhoheit

Das heutige Entwicklungsteam von Bruno Quint besticht vor allem durch eines: Vielfalt. Es ist kompakt mit 15 Leuten. Was sie mitbringen: Diversität an Perspektiven, fachlichen Hintergründen, Alter, Nationalitäten und Herangehensweisen. Ähnlich sind sie sich vor allem in ihrer spürbaren Begeisterung, das Produkt R&S ®Trusted Gate immer weiter zu entwickeln, die Dynamik am Markt mit zu gestalten. Sie eint die Freude an neuer Technologie, der Wunsch, diese beherrschbar zu machen. Ihr Ziel: für viele Menschen und Unternehmen transparentes Arbeiten in der Cloud zu ermöglichen, dabei jedoch die Datensouveränität zu behalten. Wichtiges Kern-Element: intelligente Verschlüsselung mit virtualisierten Dateien. Unersetzbar: Teamarbeit – mit Experten auf Augenhöhe.

Start-up Mentalität im Konzern

Als das Unternehmen von Bruno Quint 2016 Teil der Rohde & Schwarz Cybersecurity wurde, kam nicht nur ein neues, technisches Thema in den Konzern, sondern auch ein Team, das es gewohnt war, sich über Grenzen hinweg zu setzen, alles in Frage zu stellen. Der Director Cloud Security reflektiert: „Datensouveränität ist die letzte Bastion. In einer Cloud-Umgebung ist dies das einzige, was uns noch gehört. Mein Wunsch war es, unsere Idee zu skalieren. Mit einem großen Unternehmen kann das gut gelingen. An die Strukturen und Arten der Segmentierungen mussten wir uns erst gewöhnen.“ Er lacht. „Dann haben wir sie verändert.“

Was wiegt mehr?

Dabei waren nicht die Tools entscheidend, sondern das Mindset. Im Team herrschte immer eine paritätische Arbeitsteilung vor: alle Teammitglieder waren flexibel – sowohl in ihrer Art zu denken, als auch im pragmatischen Anpacken. Der Doktor der Kernphysik Bruno Quint stellt fest: „Unsere Kunden arbeiten in der Cloud. Da haben monolithische Denk-Strukturen nichts zu suchen. Wir liefern ihnen nicht nur das passende Produkt, sondern auch die passende Arbeitsweise: dynamisch und agil gehen wir auf Anforderungen ein und krempeln die Ärmel hoch.“

Bei Rohde & Schwarz gehen wir dynamisch und agil auf die Anforderungen unserer Kunden ein.

Teamwork ist das A und O, wenn man sich permanent mit neuen technologischen Themen beschäftigt.

Weitblick im Team

Verändert hat sich auch die Zusammenstellung des Teams. Neue Rollen wurden geschaffen. Essentiell dabei blieb immer: Titel und Rollen sind fließend. Damit das Wissen im Entwicklungsteam bestmöglich für alle nutzbar war, etablierte sich u.a. ein 6-Augen-Prinzip: Einer schreibt den Code. Einer beurteilt den Code. Einer übernimmt die Qualitätssicherung. Diese Rollen rotieren im Team. „So haben wir einen breiten Blick in der Entwicklung. Wir lernen immer wieder Neues. Ich schätze es sehr, dass es so abwechslungsreich ist in meinem Job“, fasst Anja Braatz zusammen. Die promovierte Astrophysikerin hat ihren Schwerpunkt in der Programmierung des Reverse Proxy. „Immer wieder in neue Themen einzutauchen, hat mich mein ganzes Berufsleben lang begleitet. In unserem Team ist das der Schlüssel zum Erfolg: Wir bleiben nicht stehen. Wir beschäftigen uns permanent mit neuen fachlichen Themen, tauschen uns intensiv aus.“

Kommunikation nährt Vertrauen

Der Austausch im Team ist auch für den Product Owner zentral. Fabian Richter ist angewandter Informatiker. Beim Spezialisten im Bereich distributed Software Systems laufen die sprichwörtlichen Fäden zusammen: er priorisiert Aufgaben, schätzt Aufwände ein, verfasst technische Konzepte, shiftet ggf. Ressourcen. „Die Kommunikation im Team ist entscheidend. Wir sehen uns in kurzen Dailies, tatsächlich jeden Tag. Während der Pandemie natürlich virtuell. Es ist ein Invest, der sich lohnt.“ Am meisten schätzt er, dass sich hier ein Team von Experten auf Augenhöhe begegnet. „Es gibt keine Strukturen, die von außen fest gesetzt sind. Jeder hat die Möglichkeit zu lernen und sich auch als Neuling als Experte zu etablieren.“ Den pragmatischen Ansatz von Bruno Quint teilt er. Als Product Owner nutzt er das Beste aus dem agilen Methodenkoffer. „Wir ordnen uns keinen Prinzipien unter. Wir nutzen das von Scrum, Kanban und Tuleap, was uns vorwärtsbringt.“

Fragen schaffen Synergien

Was ist den Dreien während der Zusammenarbeit zunehmend wichtig geworden? Passend zum Produktnamen R&S®Trusted Gate etablierte sich eine vertrauensvolle Kommunikations-, Fehler- und Fragenkultur. Fabian Richter: „Wir können uns aufeinander verlassen, keiner muss sich fachlich verstecken.“ Anja Braatz stimmt zu: „Nur, wenn man Fragen stellt, kommt man weiter. Wir haben die Experten direkt vor Ort – klasse, dass wir das Wissen untereinander so nutzen können.“ Auch Bruno Quint stellt fest: „Auch wenn die Sehnsucht, uns bald wieder persönlich zu sehen, sehr groß ist, wissen wir, dass wir als Team auch ortsübergreifend hervorragend funktionieren. Wir glauben an die Synergien im Team: unsere Türen sind offen. Im Büro, und in unseren Köpfen.“

Unsere Kolleg*innen stellen sich vor

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Dr. Bruno Quint, Software Director

„Fragen stellen, heißt Code verbessern. Heißt, Produkt verbessern. Heißt, Zukunft verbessern. Wir glauben an die Synergien im Team: unsere Türen sind offen. Im Büro, und in unseren Köpfen.“

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Dr. Anja Braatz, Software Developer

„Wir verschieben die Grenzen des technisch Machbaren – jeden Tag ein kleines Stück. Auf unserem Gebiet sind wir jeweils die Experten und teilen unser Wissen untereinander.“

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Fabian Richter, Product Owner

„Die Zusammenarbeit im Team zeichnet aus: Kreativität, Zuverlässigkeit und sicherheitsorientierte Entscheidungen. Dabei ist die Kommunikation im Team entscheidend, wir begegnen uns alle auf Augenhöhe.“