Das R&S®M3TR beim EUFOR-Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo

Als Teil des EUFOR-Einsatzes in der Demokratischen Republik Kongo wurden R&S®M3TR* Funkgeräte von der Combined Joint Special Operations Task Force (CJSOTF) eingesetzt. Diese Funkgeräte bewährten sich unter extrem schwierigen Bedingungen.

Die UN-Resolution R-1671/2007 autorisierte den Einsatz von EUFOR als Friedenstruppe der Europäischen Union, um den Ablauf der Wahlen in der DR Kongo zu unterstützen. Diese militärische Operation erfolgte mit Zustimmung der DR Kongo und wurde von der EU im Rahmen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) unterstützt. Portugal half mit Marinesoldaten („fuzileiros“) aus, die den CJSOTF unterstellt wurden. Das portugiesische Kontingent war auf der taktischen Basis des 6. französischen Marineinfanteriebataillons im Camp N’Tachorene nahe Port Gentil in Gabun stationiert. Dieses befindet sich ca. 700 km nordöstlich des eigentlichen Einsatzgebiets in der DR Kongo.

Die portugiesischen Marinesoldaten verwendeten das R&S®M3TR als taktisches Kommunikationssystem sowohl in der taktischen Basis in Gabun als auch im Einsatzgebiet in der Gegend um Kinshasa (DR Kongo). Sie machten von sämtlichen Leistungsmerkmalen Gebrauch, über die das R&S®M3TR verfügt. Die Geräte waren extremen Umgebungsbedingungen bei einer Luftfeuchtigkeit, die typischerweise über 90 % betrug, ausgesetzt .

Die Multiband-Fähigkeiten des R&S®M3TR erwiesen sich als besonders vorteilhaft: sowohl die tragbaren als auch die in Fahrzeugen installierten Funkgeräte deckten die kompletten HF- und VHF-Bänder ab, die im EUFOR-Einsatzplan für die Kommunikation spezifiziert waren.

Die Ausgangsleistung der Funkgeräte war für alle praktischen Anwendungen extrem hilfreich und sorgte für eine gute Verbindungsqualität über die zu bewältigenden Entfernungen. Als Tornisterversion bietet das R&S®M3TR eine maximale Ausgangsleistung von 20 W im HF-Bereich und 10 W im VHF-Bereich. Bei fahrzeuggestützten Installationen wird die Ausgangsleistung mit integrierten Leistungsverstärkern angehoben. In der DR Kongo kam bei der Fahrzeugausrüstung ein Verstärker mit 50 W Ausgangsleistung von EID im VHF-Bereich zum Einsatz.

Das schnelle R&S®SECOM-V Frequenzsprungverfahren wurde erfolgreich für den VHF-Bereich umgesetzt, genauso wie das R&S®SECOM-H Verfahren, das speziell für den HF-Bereich optimiert ist. Im HF-Bereich sorgten die tragbaren Funksysteme im NVIS-Modus zwischen 8 MHz und 9 MHz für zuverlässige Verbindungen. Diese Art der Übertragung mit Hilfe von Raumwellen funktionierte unter den gegebenen Bedingungen besser als die Übertragung über Bodenwellen.

Die tragbaren Tornisterfunkgeräte waren im VHF-Bereich mit Laminarantennen mit einem integrierten Breitbandadapter ausgerüstet (30 MHz bis 108 MHz). Im HF-Bereich war dank des internen Antennenanpassgeräts die Verwendung von 3 m langen Peitschenantennen möglich.

Während des fahrzeuggestützten Betriebs kamen die 3 m langen Peitschenantennen sowie Discone-Antennen (Spezialantennen für Raumwellen) für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 90 MHz zum Einsatz. Im HF-Bereich wurde die 6 m lange Peitschenantenne für den fahrzeuggestützten Betrieb verwendet. Bei stehendem Fahrzeug wurde auf eine Breitband-Inverted V-Antenne an einem 9 m hohen Mast zurückgegriffen. Diese stationäre Konfiguration kam auch im CJSOTF-Hauptquartier in Gabun zum Einsatz.

Im Einsatzgebiet von Kinshasa konnten mit VHF-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen gute Ergebnisse erzielt werden. Die R&S®M3TR Funkgeräte ermöglichen auch sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sowie Punkt-zu-Mehrpunktverbindungen zwischen bestimmten Nutzern – sogar wenn sich alle Nutzer im selben Funknetz befinden. Eine sichere, qualitativ hochwertige Verbindung wurde zwischen den beiden Flughäfen in Kinshasa, die 13 km voneinander entfernt sind, eingerichtet und unterhalten. Dabei kam das R&S®SECOM-V Frequenzsprungverfahren zum Einsatz.

Ein überaus praktisches Feature des R&S®M3TR ist die abnehmbare Frontplatte. Wenn diese am Handgelenk befestigt ist, lässt sich das Funkgerät sehr effizient bedienen und sicher im Tornister verstauen. Die unterschiedlichen Tornistermodelle sind neben all dem anderen Zubehör, das von unterschiedlichen Militäreinheiten benötigt wird, ein weiteres, wichtiges Detail, das EID für die tragbaren Funkgeräte entwickelte. Tatsache ist, dass der Infanterist Ausrüstungsgegenstände benötigt, die extrem funktional sind und raue Bedingungen überstehen.

Insgesamt gesehen haben sich die R&S®M3TR Multiband-Funkgeräte beim Einsatz am Äquator bewährt. Dies lässt sich auf das robuste Design, die herausragende Flexibilität und die exzellente Zuverlässigkeit zurückführen. Der Befehlshaber des portugiesischen EUFOR-Kontingents bestätigte, dass die Funkgeräte einen wertvollen Beitrag für die Führung (C2) bei extrem herausfordernden Umgebungsbedingungen für den Funkbetrieb leisteten. Mit ihren vielfältigen Funktionen und den durch R&S®SECOM-V und R&S®SECOM-H bereitgestellten, sicheren Verbindungen wurden die Funkgeräte von den Einsatzteams und auch von den höheren Führungsebenen in hohem Maß geschätzt. Die spezielle Schulung durch EID trug ebenso messbar zur Akzeptanz und dem effizientem Gebrauch der R&S®M3TR Funkgeräte bei.

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Thema: Taktische Kommunikationslösungen

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