Browser Security

Browser Security: Sicher im Netz surfen

Sichern Sie Ihren Browser gegen Gefahren aus dem Netz

Das Surfen im Internet gehört in unserer heutigen Welt sowohl zum privaten als auch zum beruflichen Alltag. Doch ausgerechnet der dafür benötigte Browser dient Cyberkriminellen zunehmend als Einfallstor für Schad-Software. Traditionelle Sicherheitsbarrieren, wie Antiviren-Software, bieten wenig Schutz: Viele Viren durchbrechen diese oft mühelos, weil sie unerkannt bleiben. Erfahren Sie, wie Sie mehr Browser-Sicherheit erreichen können und welche Vorteile ein vollvirtualisierter Browser bietet.

Browser Security: Der Browser als Schwachstelle

Im digitalen Zeitalter sind Viren ein brandgefährliches Übel. Dies sind Beispiele, die ein hohes Gefahrenpotential darstellen:

  • E-Mails mit schadhaften Links
  • Ungepatchte Anwendungen
  • Ausbleibende System- oder Software-Updates

Um Zugriff auf einen Rechner zu erlangen, genügt Hackern aber schon das vermeintlich ungefährliche Surfen der Mitarbeiter im Internet, denn: Die größte Schwachstelle jeder IT-Sicherheitsarchitektur ist der Browser. Einfallstore für Cyberkriminelle sind vor allem aktive Inhalte auf Internetseiten wie JavaScript, Java, Flash oder HTML 5. Diese Programmierschnittstellen erlauben Hackern den Zugriff auf den PC des Users. Das Problem: Die Ausführung der Schad-Software geschieht bereits beim einfachen Laden der Webseite.

Erfahren Sie mehr über den vollvirtualisierten R&S®Browser in the Box

R&S®Browser in the Box: Browser Security in einer virtuellen Umgebung

  • Sicherer Internetzugang zum Surfen und für E-Mails einschließlich Anhängen (Windows 7, 8.1, 10)
  • Sichere Trennung von Internet, Betriebssystem und Unternehmensnetzwerk
  • R&S®Browser in the Box integriert entweder in Firefox oder Chrome
  • Für Workstations und zentrale Virtualisierungsserver (Thin Clients)
  • Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
  • Proaktive Browser-Sicherheit, die vor Browser-basierter Cyberangriffen schützt (APTs, Zero-Day-Exploits, Ransomware)
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit: Wiedererkennungswert im Vergleich zum etablierten Browser

Erfahren Sie mehr über den vollvirtualisierten R&S®Browser in the Box im Einsatz.

Für mehr Browser Security: 5 Basic-Empfehlungen

  • Achten Sie bei der Wahl eines Browsers darauf, dass er mit Sicherheitsupdates und einer Sandbox-Technologie ausgestattet ist.
  • Verzichten Sie, soweit möglich, auf die Nutzung aktiver Inhalte wie Java.
  • Wenn Sie nicht auf aktive Inhalte verzichten können, schalten Sie diese generell aus und aktivieren Sie sie nur bei vertrauenswürdigen Seiten.
  • Die meisten gängigen Browser verfügen über einen integrierten Phishing- und Malware-Schutz. Achten Sie darauf, dass dieser aktiviert ist.
  • Wichtig ist auch der Datenschutz: In jedem gängigen Browser lassen sich die Einstellungen wie Cookies oder Tracking manuell anpassen. So hinterlassen Sie weniger Datenspuren im Netz.

Browser-Sicherheitscheck: Add-ons für mehr Browser-Sicherheit

  • Es gibt Browser-Add-ons, welche die Browser Security zusätzlich stärken können.
  • Die Erweiterung „HTTPS Everywhere“ sorgt dafür, dass nur sicher verschlüsselte Inhalte geladen werden.
  • Sämtliche Datenübertragung an Facebook kann mit „Disconnect for Facebook“ blockiert werden.
  • Mit dem Add-on „Click & Clean“ werden alle Spuren Ihrer Internetbesuche in Form von Cookies, Cache, Passwörtern oder Formulardaten beseitigt.
  • Auch der „Privacy Badger“ sorgt für mehr Anonymität beim Surfen im Web und blockt Werbebanner.

Browser in Quarantäne: Browser Security durch Virtualisierung

Die vorab beschriebenen Browser-Sicherheitschecks bieten jedoch nur ein Mindestmaß an Schutz für die Nutzer eines Browsers. Wirklichen Schutz bietet das Konzept der Virtualisierung. Das ist im übertragenen Sinne eine „digitale“ Quarantäne: Schadsoftware wird isoliert, bevor sie überhaupt zur Ausführung kommt. Anstatt – wie bei Antivirenprogrammen – Schadcodes zu erkennen, wird von vorneherein die Ausführung verhindert. Alle potenziell gefährlichen Aktivitäten werden in einem geschlossenen virtuellen Browser isoliert.

Mikro- vs. Vollvirtualisierung

Es gibt zwei Arten einer Virtualisierung: Voll- und Mikrovirtualisierung. Während die Mikrovirtualisierung günstiger ist und weniger Speicherplatz benötigt, bietet die Vollvirtualisierung den besseren Schutz. Lesen Sie mehr über die über die Unterschiede der Virtualisierung und was ihre Vor- und Nachteile sind.

Mikrovirtualisierung: Browser-Sicherheit mit Lücken

Bei der sogenannten Mikrovirtualisierung läuft auf dem Computer ein bestimmtes Betriebssystem – in der Regel Windows. Hier sind die zentralen Probleme der Mikrovirtualisierung:

  • Die Mikrovirtualisierung setzt nicht auf einem eigenen Betriebssystem auf. Sie ist stattdessen mit dem vorhandenen Betriebssystem verzahnt.
  • Alle Aktivitäten erfolgen im gleichen Kernel.
  • Es kommen die gleichen Windows-Programme zum Einsatz. Mindestens ein Kernel und optional viele weitere Komponenten werden mit dem Host-System geteilt.

Fazit: Damit ist die Mikrovirtualisierung zwar preiswerter als eine Vollvirtualisierung und beansprucht weniger Speicherplatz auf dem Computer. Sie lässt aber Sicherheitslücken offen. Wird nämlich der Kernel mit Malware infiziert, gilt das auch für alle Mikro-Virtual Machines. UND: Knapp 90 Prozent aller Angriffe windows-basierend.

Mehr Browser-Sicherheit durch konsequente Netzwerktrennung durch Vollvirtualisierung

Optimale Browser Security und damit besserer Schutz vor externen Angreifern bieten vollvirtualisierte Surfumgebungen. Dank einer ganzheitlichen Isolierung wird eine konsequente Netzwerktrennung ermöglicht. Das sind die Vorteile und bieten einen proaktiven Browser-Sicherheitscheck:

  • Bei einer Vollvirtualisierung wird sowohl vom Host-Betriebssystem des Clients als auch vom Intranet unabhängig gearbeitet.
  • Eindringende Schadsoftware bleibt in der virtuellen Umgebung eingeschlossen und kann sich nicht auf dem Rechner und im lokalen Netzwerk verbreiten.
  • Ein Neustart des Browsers erfolgt immer in einem virenfreien Zustand.
  • Durch eine Isolation des Intranets kann ein Schadcode selbst im Falle eines Angriffes, nicht in das interne Netz vordringen.
  • Vollvirtualisierung erlaubt verschiedene Betriebssysteme: So kann beispielsweise der Browser auf Linux umgestellt werden. Linux bietet mit zwei Prozent Angriffen auf das System nur wenige Schlupflöcher. Also optimal, um mehr Browser Security zu erreichen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

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FAQs

Was ist ein sicherer Browser?

Ein sicherer Browser verfügt über eine Sandbox-Technologie und regelmäßige Sicherheitsupdates. Mit angepassten Einstellungen sind alle gängigen Browser relativ sicher. Aber: Die besten Features für mehr Browser Security sind wirkungslos, wenn der Anwender sich auf dubiosen Websites herumtreibt, Links in verdächtigen E-Mails öffnet, Software aus fragwürdigen Quellen installiert oder unachtsam mit seinen Passwörtern umgeht. Der beste proaktive Browser-Sicherheitscheck vollvirtualisierter Browser schützt auch bei Fehlern auf Anwenderseite.

Welcher Browser ist der beste für Online-Banking?

Bei der Abwicklung von Bankgeschäften im Internet geben wir sehr sensible Daten preis. Daher sollte auf entsprechende Browser-Sicherheit geachtet werden. Grundsätzlich kann mit jedem gängigen Browser wie Microsoft Internet Explorer, Apple Safari, Mozilla Firefox oder Google Chrome Online-Banking erledigt werden. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass Ihr Betriebssystem und Ihr Browser über die neusten Updates verfügen.

Welcher Browser ist am sichersten?

Hundertprozentige Browser-Sicherheit bietet keiner der gängigen Browser. Daher ist das Prüfen der Browser-Sicherheit wichtig: das ist u.a., neue Updates für den gewählten Browser zeitnah nach der Veröffentlichung zu installieren. Außerdem bieten die meisten Browser verschiedene Sicherheitsstufen – hier empfiehlt es sich immer die höchste Sicherheitsstufe zu wählen. Am sichersten sind Browser, die mit einer Vollvirtualisierung arbeiten. Damit kann beispielsweise bei einem unbeabsichtigten Download von Malware diese nicht ins interne Netzwerk vordringen. Und Ransomware kann mit einem vollvirtualisierten Browser keine Verbindung zum Internet herstellen, um die „wirkliche“ Schad-Software herunterzuladen.

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