IPTV

Im Gegensatz zum herkömmlichen Rundfunk arbeiten viele verschiedene Gremien an IPTV-Diensten. Bisher gibt es wenig Standardisierungen, selbst in einzelnen Ländern. Es gibt einen zunehmenden Konsens in der Industrie, dass IPTV für solche Dienste reserviert sein sollte, die direkt vom Netzbetreiber bereitgestellt werden, der die letzte Meile, d.h. die letzte Verbindung zum Teilnehmer, besitzt und betreibt.

Es werden entweder Multiprogram- (MPTS) oder Einzelprogram- (SPTS) MPEG-2-Transportströme, die in IP-Pakete eingekapselt sind, zur Übertragung von Video und Audio auf eine ähnliche Weise wie bei herkömmlichen Rundfunkdiensten verwendet, wobei Standard-Codecs wie MPEG-2, H.264 oder VC1 bei SDTV- oder HDTV-Auflösung verwendet werden. IPTV kann Multicast-Dienste verwenden, wenn zum Beispiel ein lokaler terrestrischer Kanal live weitergesendet wird, sowie für beliebte reguläre oder Live-Dienste. IPTV-Betreiber können auch Unicast-Verteilprotokolle benutzen, um einen speziellen Pfad vom Sende-Server direkt zu einer individuellen Set-Top-Box einzurichten.

Es können zahlreiche Protokolle benutzt werden, um Video über ein IP-Netzwerk zu übertragen. Die Auswahl der richtigen ist im Wesentlichen eine kommerzielle Entscheidung, die durch das Maß des Zugangs getrieben wird, den der Dienstanbieter zum Kunden hat.

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