Matthias Suchy: Kundenprojektleiter in der Senderfertigung des Werk Teisnach.
Matthias Suchy: Kundenprojektleiter in der Senderfertigung des Werk Teisnach.

Organisator, Vermittler und Troubleshooter

Matthias Suchy kam 2004 als Auszubildender zu Rohde & Schwarz Teisnach. Heute ist er Kundenprojektleiter in der Senderfertigung. In dieser Funktion warten jeden Tag spannende Aufgaben auf ihn. Hier erzählt er, was er täglich erlebt, warum Flexibilität so wichtig ist und wann er so richtig mit sich zufrieden ist.

„Rohde & Schwarz ist seit vielen Jahren erfolgreich im Sendergeschäft tätig. Die TV- und Hörfunksender stehen bei vielen in- wie ausländischen Rundfunkanstalten. Mehrere Sender leisten sogar im One World Trade Center in New York ihren Dienst. Ich betreue seit 2016 nationale und internationale Kunden. Für sie und die Auslandsvertretungen von Rohde & Schwarz bin ich der erste Ansprechpartner.

Matthias Suchy

"Als Kundenprojektleiter bin ich Organisator, Vermittler und Troubleshooter in einem."

Matthias Suchy über seine Tätigkeiten in der Senderfertigung.

Mein Tag beginnt meist gegen sieben Uhr, auf dem Weg zur Arbeit bringe ich oft noch meine Kinder in den Kindergarten. Im Büro checke ich als erstes meine Mails. Ich sortiere, was warten kann und wo ich sofort etwas unternehmen muss. Durch die unterschiedlichen Zeitzonen, in denen unsere Kunden zuhause sind, kann es passieren, dass ich sofort reagieren muss. Aktuell haben wir eine neue Kundenanfrage bekommen. Der Vertrieb erarbeitet ein Angebot, ich unterstütze ihn. Wichtig ist dabei der Austausch mit unserem Fachbereich in der Konzernzentrale in München. Wenn wir die Ausschreibung gewinnen, geht es ans Planen und Organisieren: Welcher zeitliche Rahmen schwebt dem Kunden vor? Wie werden die Sender in die Fertigungslinie eingeplant? Wie viele Mitarbeitende brauchen wir, um auch den Kundenservice zu gewährleisten? Ich achte darauf, dass wir den Kostenrahmen einhalten und dass die Produktqualität stimmt.

Zu meinen Aufgaben gehört auch die Betreuung der Kundenabnahmen. Unsere Kunden sind dann oft mehrere Tage bei uns im Werk und prüfen die Systeme auf Herz und Nieren. Ich begleite die Abnahme und bin immer für sie ansprechbar – manchmal sogar Abends bei einem gemeinsamen Essen.

Bei meiner Arbeit muss ich immer wieder flexibel reagieren. Zeichnen sich beispielsweise ungeplante Herausforderungen ab, versuche ich diese als ‚Troubleshooter‘ in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Konstruktion und dem Prüffeld zu lösen. Ein anderes Beispiel ist die Corona-Pandemie. Von einem Tag auf den anderen saß ich im Homeoffice und musste von hier aus meine Arbeit koordinieren. Dass das besser als gedacht funktioniert liegt auch daran, dass ich von Rohde & Schwarz mit allem ausgerüstet worden bin, was ich fürs Homeoffice benötige. Flexibilität war Mitte des Jahres auch bei einer Inbetriebnahme im Ausland gefragt. Da ich aufgrund der damals geltenden Reisebeschränkungen nicht vor Ort anwesend sein konnte, habe ich mit dem Kollegen über Video und Messenger kommuniziert. Das war zwar nicht ganz einfach, aber wir haben es geschafft.

Entscheidungen kann ich frei treffen. Bekomme ich heute einen Kundentermin für morgen, bestimme ich selbst, ob ich diesen wahrnehmen kann oder nicht. Und auch meine eigenen Ideen sind jederzeit willkommen. Zuletzt habe ich Kundenfeedback bei uns im Fachgebiet eingespeist. Mit diesen Informationen können die Kolleginnen und Kollegen unsere Sender nun noch besser machen.

So richtig zufrieden bin ich, wenn unsere Kunden sagen: ´Das habt ihr super gemacht, so wie immer´. Erst dann kann ich meinen Arbeitstag mit einem guten Gefühl beenden.“

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