Von wegen Nerd: Softwareentwickler sind Teamplayer mit Expertenwissen

Der Bereich Softwareentwicklung wächst bei Rohde & Schwarz Teisnach rasant, mittlerweile sind hier mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen beschäftigt. Wir haben drei von ihnen zu ihren Aufgaben, ihrer Motivation und ihren Hobbys befragt – und festgestellt, dass Softwareentwickler keine introvertierten Nerds mit ausgefallenen Hobbys und schrägem Humor sind. Im Gegenteil.

Können Sie bitte Ihren Aufgabenbereich beschreiben?

Martin: Meine Aufgabe ist die Entwicklung von Graphical User Interfaces (GUI). Ein GUI ist eine Schnittstelle, über die ein Endgerät wie ein PC mithilfe von Symbolen oder Bildern bedient werden kann. Wir nutzen diese zum Beispiel für eine Satellitensendeanlage oder im Senderbereich für unser 5G Broadcast Service & Control Center. Wir arbeiten mit der Scrum-Methode, die uns einen Rahmen für agile Produktentwicklung und Projektmanagement vorgibt. Auf diese Weise lernen wir zum Beispiel Techniken für das Zeitmanagement.

Nicole: Wir entwickeln eine Cloud-Anwendung für unsere Cybersecurity-Kunden. Im Gegensatz zu reinen webbasierten Anwendungen, die vollständig online betrieben werden, kombiniert diese Anwendung cloudbasierte und lokale Ressourcen. Ich leite ein Team von sechs Kollegen und bin als Product Owner für ein Teilprojekt zuständig. Dabei gleiche ich permanent die aktuelle Produktentwicklung mit den Kundenwünschen ab und bin für mein Team bei Fragen der erste Ansprechpartner.

Andreas: Als Full-Stack-Entwickler bin ich sowohl in der Frontend- als auch der Backendentwicklung und somit in vielen Bereichen tätig. Aber genau das ist das reizvolle an meiner Arbeit: Jeden Tag lerne ich etwas Neues, sowohl technisch als auch fachlich. Ich schätze den intensiven Austausch untereinander und die offene Feedbackkultur. Mein Kollege sagt immer: ‚Wenn wir nicht mehr weiterwissen, greifen wir zum äußersten und reden miteinander.‘ (schmunzelt)

Von wegen Nerd: Softwareentwickler sind Teamplayer mit Expertenwissen

Das entspricht nicht dem Bild eines typischen Softwareentwicklers, der allein vor seinem Bildschirm tüftelt…

Martin: Nein, wirklich nicht. Der Teamspirit ist toll. Wir sind eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Jeder ist für jeden ansprechbar. Das bringt das Team und unsere Arbeit voran.

Nicole: Ich schätze die Möglichkeit, neue Bereiche zu erkunden und dort auch Verantwortung zu übernehmen. Ich bin in das Projekt als Softwareentwicklerin eingestiegen, konnte mich erst zur Scrum-Masterin und dann zum Product Owner qualifizieren. Rohde & Schwarz und mein Team haben mich dabei toll unterstützt.

Andreas: Wir haben ein sehr cooles Arbeitsumfeld. Dazu gehört zum Beispiel auch der moderne Arbeitsplatz in unserer neugestalteten Halle 1. Ich teile mir einen höhenverstellbaren Schreibtisch per Desk-Sharing mit einem Kollegen. Das funktioniert prima und erleichtert es uns, flexibel arbeiten zu können.

Flexibilität und Gestaltungsspielraum werden bei Rohde & Schwarz großgeschrieben. Wie erleben Sie das in Ihrer täglichen Arbeit?

Nicole: In meinem Team arbeiten einige frischgebackene Eltern. Durch die Gleitzeitregelung und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, lassen sich Beruf und Familie gut unter einen Hut bekommen.

Andreas: Unser Umfeld ist sehr vertrauensvoll, wir genießen bei unserer Arbeit viele Freiheiten. Am Ende kommt es darauf an, dass das Projekt in der gebotenen Qualität und in der vorgegebenen Zeit abgeschlossen wird.

Martin: Als Softwareentwickler können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen, natürlich immer unter Berücksichtigung der Guidelines. Darüber hinaus schätze ich auch die flexible Arbeitszeitregelung. Ich bin leidenschaftlicher Trail Runner und absolviere manchmal schon vor der Arbeit eine Marathondistanz.

Und wie sind Sie zu dem Beruf des Softwareentwicklers gekommen?

Andreas: Ich musste mich zwischen meiner Begeisterung für Sport und IT entscheiden. Gewonnen hat die IT und ich habe in Österreich Software Engineering studiert. Rückblickend war es die richtige Entscheidung, den Sport betreibe ich als Hobby. Ich schwimme gern, fahre Mountainbike, bin Tennistrainer und mag den Wintersport.

Nicole: Mathe und Physik waren schon in der Schule mein Ding. Letztendlich war mein Bruder mit seinem Informatikstudium der Auslöser. Daraufhin habe ich in Deggendorf angewandte Informatik studiert.

Martin: Ich habe eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte & Systeme hier im Werk absolviert. Währenddessen bin ich mit der Programmiersprache Assembler in Berührung gekommen. Das hat mir sofort gut gefallen und blieb in meinem Hinterkopf. Als es dann um die Wahl der Studienrichtung ging, ist mir diese Erfahrung wieder eingefallen und es war klar, dass ich Informatik studieren wollte. Das habe ich gemacht und den Informatik Bachelor of Science in Regensburg erworben.

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Exkurs: Was macht eigentlich ein Softwareentwickler?

Ein Softwareentwickler analysiert, plant, entwickelt und implementiert IT-Anwendungen und Softwarebausteine. Damit sorgt er dafür, dass Hardware, wie zum Beispiel ein PC, Tablet oder auch ein Messgerät, betrieben werden kann – ohne Software also keine Hardware. Der Beruf ist sehr vielseitig aber auch anspruchsvoll. Die Bereitschaft, ständig zu lernen ist wichtig. Rohde & Schwarz unterstützt das mit einer Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

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