BSI-Jubiläum: 30 Jahre IT-Sicherheit in Deutschland

BSI-Jubiläum: 30 Jahre IT-Sicherheit in Deutschland

Seit seiner Gründung zum 1.1.1991 gestaltet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als zentrales Kompetenzzentrum die sichere Digitalisierung in Deutschland. Und in den letzten 30 Jahren hat sich viel verändert. Das Internet ist fester Bestandteil unseres Alltags geworden – beruflich wie privat. Aber auch Angriffsarten haben sich in den letzten 30 Jahren stetig gewandelt. Wir geben einen Überblick über 30 Jahre IT-Sicherheit in Deutschland und erklären, wie Sie Ihre IT-Infrastruktur einfach schützen können.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) befasst sich mit allen Fragen rund um die IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Ziel des BSI ist es, den sicheren Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in unserer Gesellschaft zu ermöglichen und voranzutreiben. Das BSI wurde am 1. Januar 1991 gegründet und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Seit 2005 gibt das BSI außerdem jährlich den Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland heraus. Und hier wird schnell deutlich, wie sehr sich die Bedrohungslage gewandelt hat:

Antivirenprogramme boten in der Vergangenheit Schutz vor Cyberangriffen

2005 warnte das BSI noch eindringlich vor Schadprogrammen wie Viren, Würmern und Trojanischen Pferden. Antivirenprogramme waren das Mittel der Wahl, um sich vor der wachsenden Anzahl von Angriffen zu schützen. Heute sind Angreifer wie IT-Sicherheitslösungen raffinierter geworden. 2020 dominierte das Schadprogramm Emotet weiter und ermöglichte eine Kaskade weiterer Schadsoftware-Angriffe bis hin zu gezielten Ransomware-Angriffen. Das Aufkommen neuer Schadprogramm-Varianten im Herbst und Winter überdurchschnittlich hoch (der Tageszuwachs lag zeitweise bei knapp 470.000 Varianten). Auch unabhängig von Emotet zählt Ransomware nach wie vor zu den größten Bedrohungen für Unternehmen, Behörden und andere Institutionen sowie für Privatanwender.

Welche technische Maßnahme schützt heute vor Schadsoftware?

Aber Behörden und Unternehmen stehen dieser wachsenden Bedrohung nicht hilflos gegenüber. Denn auch die IT-Sicherheitsanbieter entwickeln immer neue Schutzkonzepte. So wie etwa den R&S®Browser in the Box, der ein sicheres Surfen in einer virtuellen Umgebung ermöglicht. Die Nutzer erhalten eine vom Betriebssystem separierte, virtuelle Maschine mit gehärtetem Betriebssystem und einem darin gekapselten Webbrowser. Durch die Trennung von Internet und internem Netzwerk kann Schadsoftware nicht in das Basisbetriebssystem eindringen, sondern wird in der virtuellen Umgebung isoliert. Eine eventuelle Infek¬tion der separierten virtuellen Maschine wird bei jedem Browserstart durch Rückkehr auf einen signierten Aus-gangszustand beseitigt. Das Ergebnis: kosteneffizientes, sorgenfreies Surfen bei voller Leistung.

Nicht zuletzt die Pandemie wird die Digitalisierung weiter vorantreiben und stellt uns vor neue Herausforderungen. Um gemeinsam über aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze der Informationssicherheit ins Gespräch zu kommen und das 30-jährige Jubiläum zu feiern, veranstaltet das BSI digital vom 2. bis 4. Februar 2021 unter dem Motto "Deutschland. Digital. Sicher. 30 Jahre BSI" den 17. Deutschen IT-Sicherheitskongress. Eine Vielzahl von kreativen, praxisnahen und verständlichen Fachvorträgen sowie eine Podiumsdiskussion werden via Livestream übertragen.

Das BSI möchte demnach digital über aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze der Informationssicherheit ins Gespräch kommen. Live-Vorträge und virtuelle Messestände machen 30 Jahre IT-Sicherheit in Deutschland erlebbar. Auch Rohde & Schwarz Cybersecurity ist digital vor Ort: Erfahren Sie mehr über proaktive Sicherheitslösungen und sprechen Sie unsere Experten gerne an.

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