People Story

Teamarbeit deluxe: Kollaboration während eines Produktlaunches

Während man ein Produkt auf den Markt bringt, neigen die Leute „hinter den Kulissen“ dazu, sehr fokussiert zu sein. Auf den nächsten Programmier-Schritt. Das Marketing. Die Messe. Den Vertrieb. Aber achten die involvierten Teams auch darauf, welchen Einfluss ihr Produkt auf die Welt hat? Ist dies Teil ihrer täglichen Gedanken? Wie verändert sich Kollaboration wenn man dies macht? Als unser neuestes Oszilloskop-Modell auf den Markt kam, waren sich unsere Teams sehr bewusst, dass der R&S®RTO6 ein Game Changer in verschiedenen Industrien sein wird – in der Entwicklung von autonomen Fahren, Elektromobilität und der digitale Kommunikation. „Es ist nicht nur ein Marketing-Spruch“, erklärt Produktmanager Tim. „Unsere Entwicklerteams bestanden darauf, die Perspektive unserer Kunden einzunehmen, da das Produkt wirklich viele Anknüpfungspunkte in unserem zukünftigen Leben haben wird.“

Teamwork deluxe

Unterschiedliche Perspektiven haben hohen Wert

„Ein kundenzentrierter Ansatz ist besonders wichtig, wenn man ein GUI designt“, kommentiert Claudia, deren hauptsächlicher Fokus auf der Benutzerfreundlichkeit der Benutzeroberfläche liegt. „Wo erwarten Leute die Funktionen, wie interagieren sie mit dem optischen Design?“ Die Softwareentwicklerin brachte Designspezifikationen und Benutzerfreundlichkeit zusammen – alles im Namen der Kundenfreundlichkeit. Armin, leitender Softwareentwickler im US-Team, tauchte für Kommunikationsprotokolle tief in die GUI ein. „Wir hatten mehr als 25 Protokolle in unserer Teamverantwortung. Das funktionierte nur mit einem engagierten Leistungs- und Verbesserungsplan und einem laserscharfen Fokus.“ Währendessen war es wichtig, sich immer mit anderen Teams, zum Beispiel in München, zu synchronisieren, um auch die kleinsten Details anzupassen. Als Produktmanager arbeitet Tim mit vielen Parteien. „Ich bin es gewohnt, flexibel zu denken“, beschreibt der promovierte Physiker sein Setup.“Unsere Leute aus den Bereichen der Softwareentwicklung, Design, Marketing und Vertrieb sowie Anwendungsingenieure und Anwendungsingenieurinnen haben unterschiedliche Hintergründe und Interessen. Es ist eine Herausforderung, eine Schnittstelle zu ihnen und für sie zu sein – es ist eine bereichernde Aufgabe“.

"Fehler sind oft mysteriös und komplex. Deshalb müssen Softwareentwickler und Softwareentwicklerinnen kreativ, kommunikativ und absolut detailorientiert sein."
Armin, leitender Softwareengineur

Teamleistung: Entfernt und trotzdem nah

Die Geheimzutat des Teams: Offene Kommunikation. Die Pandemie hat unsere bisherigen Arbeitsweisen verändert. Menschen, die in Homeoffices verstreut waren, liefen in Gefahr, den Kontakt zu ihren Kolleginnen und Kollegen zu verlieren. Sie waren gezwungen, neue Wege zu finden. „Unsere Teams waren bereits rund um den Globus aufgestellt, daher waren wir Videotelefonie schon gewohnt. Aber bei dieser Markteinführung erreichten wir ein völlig neues Level,“ erklärt Tim. Der R&S®RTO6 erlaubt – wie auch alle anderen Oszilloskope von Rohde & Schwarz – einen Fernzugriff. Die Teams trafen sich deshalb virtuell und tauschten sich über die neuesten Updates im GUI aus, während sie gleichzeitig auf ein echtes Oszilloskop aus ihrem Labor zugriffen. „Perfekt, wenn man die GUI opieren möchte, weil man das genaue Gefühl und die Daten dafür erhält“, kommentiert Claudia. Die Softwareentwicklerin schätzte den Input ihrer Hardware-Kollegen. „Das Team bestand aus Spezialisten, welche offen für neue Ideen waren und sich immer Zeit nahmen, zu reflektieren und zu unterstützen.“ Armin pflichtet dem bei: „Wir haben uns jeden Tag Zeit genommen, um für die anderen da zu sein. Wir stellten einander Fragen: Wie können wir uns untereinander noch mehr unterstützen? Dies wurde essentiell, da wir getrennt waren und uns nicht in den Laboren sehen konnten.“

Tim Paasch-Colberg

„Jeder Tag war angereichert mit Expertenwissen aus der Messtechnik, der Programmierung oder dem GUI-Design. Höre niemals auf zu lernen!“

Tim, Produktmanager

Lernkurven: Eine fehlerverzeihende Kultur

Das Softwareteam von Armin hat eine Null-Fehler-Toleranz. Alle Teammitglieder investieren in nachhaltige Arbeitsergebnisse: Jedes einzelne Protokoll muss absolut fehlerfrei durchkommen. Dieser hohe Standard wurde zu ihrer zweiten Natur. „Es geht nicht darum, KEINE Fehler zu machen. Fehler sind essentiell, um zu lernen. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Aufgaben – und Fehler. Wir haben eine fehlerverzeihende Lernkultur etabliert, die unsere Ergebnisse deutlich verbessert.“ Reflexion wardabei entscheidend für das Lernen im Team. Dies wurde auch in Claudia’s GUI Entwicklungsteam sichtbar. „Schuldzuweisungen haben uns nie weiter gebracht. Wir waren offen im Kopf, als wir Fehler oder Störungen entdeckten. Es war viel wichtiger zu sehen, wie wir das Problem lösen können. Diese Diskussionen haben uns darin unterstützt, das Produkt ganzheitlich aufzusetzen.“

"Auch bei eng gesteckten Fristen gelang es uns immer, den Fokus zu wahren: Die technischen Daten waren klar, das gemeinsame Ziel war präzise kommuniziert. So konnten wir die Herausforderung meistern!"
Claudia, Softwareengineurin

Markteinführungs-Highlights: Experten auf Augenhöhe

Was war das Highlight während der Markteinführung? Unser leitender amerikanischer Softwarengineur Armin fasst zusammen: „Wir haben eine Sparring-Kultur etabliert, die von Vertrauen, Know-how und Respekt geprägt ist und dabei die unterschiedlichen Stärken unserer Teammitglieder nutzt, um die besten Ergebnisse zu erzielen.“ Die Schnittstellenentwicklerin Claudia übernahm gerne neue Aufgaben: „Die Orchestrierung verschiedener GUI-Programme war eine fantastische Möglichkeit. Die Leute, die ich für dieses Projekt aufgestellt habe, bildeten ein holistisches und unglaublich starkes Team.“ Produktmanager Tim ist sich sicher: „Bei diesem Launch waren multinationale, interdisziplinäre Experten am Start. Wir konnten uns austauschen und von den Besten lernen. Jede Person brachte detailliertes Wissen mit, das sich von unschätzbarem Wert erwies. Wir konnten die hohe Komplexität der Markteinfühung bewältigen, weil die Leute die Art der Kollaboration nutzten, um das Produkt zum Besten seiner Art zu machen. Sie alle haben das große Ganze gesehen: Wir erschaffen die Zukunft, in der wir leben wollen.“

Noha & Joel
Lernen Sie die Menschen hinter unserem neuen Oszilloskop R&S®RTO6 kennen! In diesem Video beantworten Product Managerin Noha vom Münchner Headquarter und Product Planner Joel aus USA unsere neugierigen Fragen dazu, wie sie die Zusammenarbeit über verschiedene Kontinente hinweg gemeistert haben und geben sogar einen kleinen Einblick in ihren Dresscode im Homeoffice.

Behind the scenes: Lernen Sie weitere Menschen hinter dem R&S®RTO6 kennen

Philipp & Michael

Philipp und Michael arbeiten als Device Software Developer zusammen und sitzen jeweils in München und Chemnitz.

Mitarbeiter-Interview: Tim & Markus

Tim ist als Product Manager und Markus als Device Software Developer am Münchner Headquarter tätig.

Mitarbeiter-Interview: Dirk & Jan

Dirk arbeitet im Bereich Analog Development in München und Jan ist Product Engineer Specialist in unserem tschechischen Werk in Vimperk.