Amplitudenmodulation (AM)

Die Amplitudenmodulation (AM) ist zur Ausstrahlung von Radioprogrammen die einfachste und älteste eingesetzte Technologie, da das Basisbandsignal dazu lediglich mit der gewünschten Trägerfrequenz multipliziert wird. Dementsprechend einfach kann auch ein Empfänger realisiert werden: Ein Hüllkurvendemodulator erfordert nur einen Bandpass, eine Gleichrichterdiode und einen Glättungstiefpass.

Der genutzte Frequenzbereich bestehend aus Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle unterliegt sehr stark schwankenden Ausbreitungsbedingungen. Die Wellen werden in diesem Frequenzbereich durch die Ionosphäre beeinflusst und abhängig von der Tages- und Jahreszeit sowie der relativen Sonnenfleckenzahl reflektiert.

AM-Einsatzszenario

In den ersten 80 Jahren des 20. Jahrhunderts war AM die vorherrschende Radiorundfunktechnologie. Aufgrund des schlechten Wirkungsgrads und der hohen Störanfälligkeit gegenüber elektrischen Signalen, Impulsen und Rauschen kommen seitdem jedoch bevorzugt Frequenzmodulation (FM) sowie digitale Übertragungsstandards zum Einsatz.

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