Lösungen für die Leerlaufprüfung von Transformatoren
Gut ausgelegte Transformatoren übertragen elektrische Energie effizient und mit minimalen Leistungsverlusten. Effiziente Leistungstransformatoren für Anwendungen im Stromnetz senken den Energiebedarf und die damit verbundenen Emissionen im gesamten Verteilnetz. Mit der Energiewende gelangen zunehmend große Mengen fluktuierender erneuerbarer Energie ins Netz, und der wachsende Strombedarf belastet es zusätzlich. Leistungstransformatoren sind daher entscheidend für die Stabilität unserer gesamten Energieinfrastruktur. Im Rahmen von Typ- und Abnahmeprüfungen werden elektrische Parameter gemessen, um eine optimale Funktion, minimale Leistungsverluste und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen sicherzustellen und nachzuweisen.
Transformatoren sind grundsätzlich passive elektrische Geräte, die elektrische Energie zwischen Stromkreisen übertragen und die Spannung dabei hoch- oder heruntertransformieren. Ein Beispiel hierfür sind Verteiltransformatoren, die Großverbraucher (z. B. Rechenzentren) mit dem Stromnetz verbinden. Ein unter Spannung stehender Transformator verliert kontinuierlich Leistung – selbst dann, wenn keine Last angeschlossen ist.
Diese sogenannten Leerlaufverluste entstehen durch die ständige Ummagnetisierung des Transformatorkerns (Hystereseverlust), durch die Wärme, die Wirbelströme in den Kernblechen erzeugen (Wirbelstromverlust), sowie durch weitere geringfügige Beiträge wie Streuverluste oder dielektrische Verluste. Ein gewisses Maß an Leerlaufverlusten ist unvermeidbar. Bei modernen, effizienzoptimierten Transformatoren kann der Leistungsverlust unter 1 % liegen.