Effizientes Testen von Small-Cell-Infrastrukturen
Was sind 5G-Kleinzellen?
Kleinfunkzellen sind Funkzugangsknoten, die relativ kleine geografische Gebiete abdecken. Sie können im Innen- und Außenbereich, in Ballungsgebieten und sogar an abgelegenen Orten mit unzureichender Netzabdeckung eingesetzt werden. In stark frequentierten Bereichen, die für Netzüberlastung anfällig sind, ermöglichen ergänzende Kleinzellen eine Erhöhung der Bandbreite und Netzkapazität. Diese Maßnahmen bezeichnet man als Netzverdichtung.
Kleinzellen können in Femtozellen, Picozellen und Mikrozellen eingeteilt werden. Femtozellen haben eine Reichweite von unter zehn Metern, während Picozellen bis zu 200 Meter abdecken. Mikrozellen können die Versorgung in einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern übernehmen. Diesen verschiedenen Funkzellentypen sind auch unterschiedliche Anwendungsfälle zugeordnet: Femtozellen sind ideal für Privathaushalte oder kleinere Büros; Picozellen eignen sich besser für größere Büros oder Einrichtungen wie Einkaufszentren; und Mikrozellen kommen für öffentliche Räume mit hohem Verkehrsaufkommen wie Straßen und Bahnhöfe sowie für Hochhäuser zum Einsatz, in denen viele Menschen leben.