Press releases

München 16.04.2026

Bayerischer Landeswettbewerb Jugend forscht 2026: Wenn Neugier technologische Innovationen vorantreibt

In diesem Jahr fand der Wettbewerb erstmals bei Rohde & Schwarz in München statt. Unter den 11 Projekten, die sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben, wurde auch der Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt verliehen.

München, 16. April 2026 — Als Gastgeber hieß Rohde & Schwarz vom 13. bis 15. April 2026 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des bayerischen Landeswettbewerbs von Jugend forscht willkommen. Junge Talente aus ganz Bayern stellten dort 60 Forschungsprojekte aus sieben Kategorien in den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vor. 11 Projekte wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der Landessieg für das beste interdisziplinäre Projekt ging an Leon Kohr für die Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten.

Neben der Präsentation innovativer Forschungsarbeiten aus den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik gab es für diesen Landeswettbewerb auch zwei Neuerungen zu verzeichnen: Zum ersten Mal fand in Kooperation mit dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) ein Patentcoaching vor Ort statt. Dabei durften die Jugendlichen sich mit einer Patentanwältin oder einem Patentanwalt über ihre Arbeiten austauschen und erhielten die Möglichkeit, sich auf Wunsch für zwei Stunden konkret zum Thema Patentschutz beraten zu lassen. Darüber hinaus wurde in dieser Wettbewerbssaison die Zusammenarbeit mit JUGEND GRÜNDET eingeläutet.

„Das Besondere an Jugend forscht ist, dass die Teilnehmenden bereits ab der ersten Runde die Möglichkeit haben, ihre kreativen Ideen in Präsenz zu präsentieren, sich zu vernetzen und ihr Potenzial auszuschöpfen“, sagt Ulrich Herwanger, Landeswettbewerbsleiter bei Jugend forscht. „Dabei haben sie die einzigartige Chance, sich auf Augenhöhe mit führenden Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung auszutauschen.“

„Neugier ist die treibende Kraft jeder Innovation. Auch unsere Unternehmens-DNA ist von Beginn an von Forschung und Entdeckerlust geprägt. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, die Begeisterung junger Menschen für Technologie und Wissenschaft zu fördern“, so Dr. Mihaela Seidl, Executive Vice President Human Resources bei Rohde & Schwarz. „Jugend forscht bietet genau das Spielfeld, auf dem junge Talente ihr Potenzial entfalten können. Gemeinsam stärken wir das Interesse an den MINT-Disziplinen und ebnen aktiv den Weg von Berufsfeldern, die so wichtig für die digitale Zukunft unseres Landes sind.“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „Jede große Idee hat einmal klein angefangen. Für mich ist klar: Die Talente von Jugend forscht haben das Potenzial, die Welt zu verändern. Dieser Wettbewerb bringt beeindruckende Talente und tolle Ideen zum Vorschein. Ein großes Kompliment an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – besonders natürlich die Landessieger. Das, was sie als Schülerinnen und Schüler zeigen, ist genial und findet sonst erst an unseren Hochschulen und Unis statt. Genau diesen Spirit braucht unser Land, dann müssen wir uns um die Zukunft nicht sorgen. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Teilnehmer – sie zeigen eindrucksvoll: Es ist ein Unterschied, ob KI nur als Abkürzung bei den Hausaufgaben eingesetzt wird oder ob man damit tatsächlich zu neuer Erkenntnis kommt! Und herzlichen Dank an Rohde & Schwarz für die Unterstützung dieses großartigen Wettbewerbs.“

Insgesamt haben sich 11 Projekte aus Bayern für das Bundesfinale qualifiziert. Vom 28. bis 31. Mai 2026 treten die besten Talente aus ganz Deutschland in Herzogenaurach mit ihren Forschungsarbeiten an. Rohde & Schwarz wünscht allen Finalistinnen und Finalisten viel Erfolg!

Die Siegerprojekte im Überblick

  • Tobias Schmidt | Schillergymnasium Hof: TimberMind (Arbeitswelt)
  • Vincent Nack | Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Entwicklung eines KI-basierten Systems zum Schutz vor Telefonbetrug (Arbeitswelt)
  • Achilleas Sarakatsanis | Erasmus-Grasser-Gymnasium München: Entwicklung eines IC-Generators zur Simulation wechselwirkender Galaxien (Geo- und Raumwissenschaften)
  • Malte Rauschenbach | Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben: Automatisierte Übersetzung von KI-Modellen in Inferenzhardware (Mathematik/Informatik)
  • Timo Link | Tilly-Realschule Ingolstadt: Kitchen Compass (Technik)
  • Stefan Weiß | Staatliche Berufsschule I Deggendorf: Entwicklung eines "Portablen Multifunktions Kalibrators" (Technik)
  • Viyona Singh und Aarav Singh | GISSV German International School of Silicon Valley, Mountain View, CA, USA: Peptid-Doppelgänger: Grenzen von AlphaFold3 bei der Vorhersage von Spiegelbild-Wirkstoffen (Biologie)
  • Levi Jekic, Lennart Antritter und Alexander Kluge | Gymnasium Neubiberg: InnovAlloy DeepDive: Analyse phasenassoziierter Sprödbrüche in Bi-Sn-Zn-Al Systemen (Chemie)
  • Timo Spatz und Sophie Slowik | Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach: Eco-Electra 2.0 Der effiziente Algenstrom (Chemie)
  • Luise Schmittner | Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt: Modellierung der Seilbahn als Doppelpendel und Untersuchung auf deterministisches Chaos (Physik)
  • Leon Kohr | Staatliche FOS/BOS Triesdorf: Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten (Physik)

Nähere Informationen zu den Gewinnerinnen und Gewinnern 2026 aus Bayern finden sie unter: https://www.jugend-forscht-bayern.de/landeswettbewerb-bayern/landeswettbewerb-jugend-forscht/gewinner-und-gewinnerinnen-2026/

Ansprechpartner für Presse und Medien

Katrin Wehle
Head of Corporate Communications
press@rohde-schwarz.com

Rohde & Schwarz

Rohde & Schwarz steht in seinen drei Divisionen Test & Measurement, Technology Systems und Networks & Cybersecurity für eine sichere und vernetzte Welt. Seit über 90 Jahren verschiebt der global agierende Technologiekonzern bei der Entwicklung von Spitzentechnologie die Grenzen des technisch Machbaren. Seine führenden Produkte und Lösungen befähigen Kunden aus Wirtschaft, Behörden und hoheitlichem Umfeld zur Gestaltung ihrer technologischen und digitalen Souveränität. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in München handelt unabhängig, langfristig und nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2024/2025 (Juli bis Juni) erwirtschaftete Rohde & Schwarz einen Umsatz von 3,16 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2025 betrug die weltweite Zahl der Mitarbeitenden mehr als 15 000.

R&S® ist eingetragenes Warenzeichen der Firma Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG.


Informationen anfordern

Do you have questions or need additional information? Simply fill out this form and we will get right back to you.
For service/support requests, please go here to log in or register.

Marketing-Einverständniserklärung

Ihre Anfrage wurde erfolgreich versendet. Wir nehmen in Kürze Kontakt mit Ihnen auf.
An error is occurred, please try it again later.