BSI Lagebericht 2022: Cybersicherheitslage spitzt sich weiter zu

01.11.2022

BSI Lagebericht 2022: Cybersicherheitslage spitzt sich weiter zu

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet als nationale Cybersicherheitsbehörde kontinuierlich die Gefährdungslage der IT-Sicherheit in Deutschland. Jährlich gibt die Behörde im Zuge dessen den BSI Lagebericht heraus. Pünktlich zur größten IT-Sicherheitsmesse im deutschsprachigen Raum, der it-sa 2022, hat das BSI den aktuellen Lagebericht veröffentlicht. Dieser zieht eine Bilanz für die Zeit vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022.

Resilienz gegen Cyberangriffe als Hauptaufgabe von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft

Nicht zuletzt aufgrund globaler Entwicklungen resümiert das BSI, dass sich die angespannte IT-Sicherheitslage weiter zuspitzt und die Bedrohungen so hoch sind wie nie. Hauptbedrohung bleibt wie bereits in den Jahren zuvor Ransomware. Außerdem wurden im Jahr 2021 zehn Prozent mehr Schwachstellen bekannt als im Vorjahr. Und wie bereits im vergangenen Jahr ist und bleibt das sogenannte „Big Game Hunting“ (Deutsch: Großwildjagd) ein Trend. Hierbei werden insbesondere „finanzstarke Opfer“ angegriffen und besonders hohe Lösegeldforderungen gestellt. Für das BSI ist dieses Big Game Hunting auch ein Teilbereich der cyberkriminellen Angriffsarten, die mit Ransomware Lösegelder erpressen.

Insgesamt resümiert das BSI in seinem Lagebericht, dass angesichts der immer höheren Bedrohungen auch eine Erhöhung der Resilienz gegenüber Cyberangriffen und technischen Störungen eine Hauptaufgabe für alle beteiligten Akteure in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sei. Hier stehen Unternehmen und Behörden in der Pflicht den IST-Zustand ihrer IT-Sicherheit zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Gerade die größte Bedrohung Ransomware wird von vielen immer noch unterschätzt. Ein erster und wichtiger Schritt wie Sie sich effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen können, ist die Absicherung des Internetzugangs. Das lässt sich wirksam mit einem virtuellen Browser umsetzen.

Wirksamer Schutz mit virtuellem Browser

Sicherer Webbrowser schließt die Sicherheitslücke „Internet“ über eine „digitale“ Quarantäne für Hackerangriffe: Die Ransomware-Software wird isoliert, bevor sie ausgeführt werden kann. Dadurch hat die Schadsoftware zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf den Arbeitsplatz oder die sensible Netzwerkinfrastruktur. Dieser Mechanismus schützt auch vor Angriffen via E-Mail-Anhängen und bietet gleichzeitig Unterstützung für Webkonferenzen mit Mikrofonnutzung und Webcam. Der Schutz wirkt in beide Richtungen: Es kann keine Schadsoftware über das Internet auf den Rechner gelangen – aber auch selbst, wenn Malware auf einem anderen Weg auf den PC gelangt, ist es nicht möglich, Daten über das Internet abzugreifen (Data Leakage Prevention).

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